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Waldspielgruppe/Tagesablauf

Ein ganz normaler Tag in der Wald- und Naturspielg

13:30 Uhr: Beginn im Kreis mit Begrüssung

“Guete Tag liebe Wald, jetzt chömed mer denn bald. -Zu dir – chömed mer.-
Guete Tag liebi Bäum, wached uf us eune Träum. -Zu eu – chömed mer.-
Guete Tag liebi Tier, bi eu si wänd mer. -Zu eu – chömed mer.-”

Unser Lehrpfad ist fast immer der Gleiche. Je nach Jahreszeit, Ideen und Lust der Kinder variieren die Aktivitäten auf diesem Weg. Baumstammlaufen, klettern, beobachten was sich verändert hat… Dachshöhle, Ameisenhaufen, Tierspuren, Menschenspuren… Gedanken über die Aufgaben der Natur, Aufgaben der Menschen… Kennenlernen der heimischen Tiere: wie sie leben, was sie essen z.B. Fuchs, Eichhörnchen, Dachs, Reh, Würmer, Käfer, Nacktschnecken…. Vogelarten z.B. Specht, Eichelhäher, Wildtaube, Meise, Buchfink… Die meistbekannten Pflanzen und Bäume erkennen: Farbe, Blätter, Früchte… Mit Bestimmungsbüchern und Lupe auf die Suche gehen… Wir haben unsere Sammelsäcke dabei. Wahrnehmen d.h. Hören, Beobachten, Schmecken, Fühlen (mit Händen und Füssen).
Auf dem Waldsofa nehmen wir gemeinsam unser Zvieri/Znüni ein. Erzählen oder erfinden Geschichten und lernen bestimmte Regeln kennen.
Bewegung gehört zu unseren Grundbedürfnissen so wie Essen und Trinken. Besonders in der kalten Jahreszeit erfinden wir viele Bewegungsspiele. Für unsere Aktivitäten steht uns eine Werkzeugkiste zur Verfügung. Umgang mit Messer, Schere, Seilen, erlernen wir unter Aufsicht. Lehm und Wasser (bei Regen), viele Naturmaterialien finden wir umsonst. Farbe und Papier steht uns auch zur Verfügung. Unserer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Aber auch die Stille geniessen, aufeinander Rücksicht nehmen, helfen, teilen, gegenseitiges Vertrauen schaffen ist uns wichtig und stärkt unser Selbstvertrauen.
16:30 Uhr: Schlusskreis mit den Eltern zusammen. Abschied und Bedankung (Naturalgabe) an Wald und Tiere.

“Mer danked dir du guete Wald, du hesch üs spiele lo.
Doch jetzt isch Zyt zum heime go, mer möchted wieder cho.
Adieu, adieu, adieu lieber Wald, adieu, adieu, adieu mitenand”